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"Stiefkind" Gefahrgutbeauftragte(r) im Unternehmen

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11.09.2017 09:40
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Obwohl international und national in Österreich schon seit 1998 in Unternehmen, die Tätigkeiten im Zusammenhang mit der Beförderung gefährlicher Güter ausüben, mindestens ein(e) qualifizierte(r) Gefahrgutbeauftragte(r) vorgeschrieben ist, wird diese gesetzliche Verpflichtung von Unternehmen vielfach noch ignoriert.
Die Rechtsgrundlagen hierfür bilden die internationalen Gefahrguttransportvorschriften Straße ADR, Schiene RID und Wasserstraßen ADN, i.V.m. dem österreichischen Gefahrgutbeförderungsgesetz § 11 GGBG.

Die Gefahrguttransportvorschriften legen insbesondere fest:
  • Die Rahmenbedingungen für die Benennung eines Gefahrgubeauftragten im Unternehmen und die verflichtende Meldung beim dem Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie,
  • die Qualifikation eines/einer Gefahrgutbeauftragten,
  • Art und Umfang der Schulungen und die Dauer der Gültigkeit von Schulungsnachweisen sowie
  • die Aufgaben eines/einer Gefahrgutbeauftragten im Unternehmen sowie die vorgeschriebenen gegenseitigen Verpflichtungen zwischen Unternehmensleitung, Gefahrgutbeauftragten und Mitarbeitern.

Trotz Androhung von empfindlichen Geldstrafen bis zu 4.000 Euro je Fall (etwaige finanzielle Folgen bei Eintreten von Unfällen, Zwischenfällen udgl. durch fahrlässige Pflichverletzung nicht eingerechnet), haben viele Betriebe entweder keinen Gefahrgutbeauftragten oder die gesetzlich überbundenen Aufgaben und Pflichten werden im Unternehmen noch immer zu gering eingeschätzt!

(c) 2019 ZWETTLER KG,  AUSTRIA
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